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  • Kucki 232

Teil 1 - Umzug mit den Duvans


 

Zweite Sommerwoche: Montag

Geburtstag: keiner

Event/Feiertag: keiner

Erzähler/in: Ahnin Kucki

 

Ja, ich muss gestehen. So ein bisschen bin ich daran schuld, dass meine Schützlinge umziehen müssen. In diesem Haus sind sie nicht mehr sicher. Ich habe dunkle Schwingungen wahrgenommen. Und dann stirbt auch noch mein einstiger Schützling Samira. Oh je. Hätte wohl ein etwas besseres Timing nehmen sollen.

Oh nein. Ich verstehe nicht, was sie sagen. Der Kontakt ist einfach noch zu schwach.

Ich passe gut auf sie auf. Sie sind mir sehr wichtig und auch wertvoll für die Zukunft dieser Welt. Es soll ihnen an nichts mangeln.

Auch wenn ich Emily jetzt gerade mal gern ordentlich drücken würde.

Und da stehen sie. Ein bisschen tut es mir ja leid. Aber sie werden sich in Brindleton Bay wohlfühlen. Dafür sorge ich. Brindleton Bay besitzt helle Schwingungen und daher ist es der perfekte Ort für sie.

Trotzdem haben sich meine Schützlinge hier was Schönes aufgebaut.

Schaut mal. Das ist heute Nacht passiert, als ich mal kurz weggesehen habe. Jemand hat versucht, ins Haus zu kommen. Nein, das darf nicht passieren.

Meine Schützlinge brechen früh auf. Die Kinder gehen wohl nicht zur Schule. Oh je. Und dann habe ich schon wieder Murks gemacht. Ich hatte mit besserem Wetter gehofft und dann das.

Was aber schon einmal geklappt hat ist, dass Nadine den kleinen mobilen Unterschlupf aufgestellt hat. Das wäre ja jetzt wirklich eine Katastrophe, wenn nicht. Ja, ich bin immer etwas voreilig und dann müssen meine Schützlinge das ausbaden. Ich gelobe Besserung.

Natürlich ist Jingles auch mit dabei.

Und meine Schützlinge sind fleißig. Ich hoffe jetzt aber darauf, dass ich sie nicht wieder ausziehen lassen muss. Es tut mir ja selbst schon leid. Sie haben es sich verdient, auch mal in Ruhe zu leben. Aber solange die dunklen Schwingungen da sind, wird es nie enden.

Ich schaue ihnen jetzt einfach mal zu, was sie aus ihrer Situation machen. Zwar ist es hier heute am Gewittern, doch es ist natürlichem Ursprungs. Also habe ich nichts zu befürchten.

Es ist aber auch gemein jetzt, dass die Duvans nichts machen können. Der Bau verzögert sich immer mehr. Langsam scheinen sie sich zu langweilen.

Oh. Schließlich sehe ich dann doch was. Die Kinder gehen wohl doch noch in die Schule. Na ja, wen wundert es? Jetzt wollten sie helfen und sie können nicht anfangen.

Und Emily und Marc scheinen erstmal ins Trockene zu wollen. Kann ich voll und ganz verstehen.

Oh, da habe ich doch etwas geträumt. Die beiden sind ja schon wieder zurück. Schnell hinterher und schauen. Joshua kommt zu Besuch. Ja, er fehlt mir ein wenig im Haus. Er ist so ein lieber Kerl und er da immer mit seinen Bienchen, hihi.

Und falls ihr denkt, ich schaue den Schützlingen beim Duschen zu und beim techteln und so: Nein. Das ist eine strikte Regel bei den Ahnen. Intimsphäre muss gewährleistet sein. Das kann übel enden, wenn ich diese Regel breche. Deswegen überrascht mich Joshua ja jetzt selbst, dass er Papa wird.

Oh je. Was hat er denn seiner Mam da zu erzählen?

Schauen wir doch mal, was Marc so treibt.

Hach Joshi. Er ist da ein bisschen wie ich. Auch so ein kleiner Naturfreak, der einfach fasziniert davon ist.

Jetzt wissen wir auch gleich, was Emily da gestrickt hat.

Emily bemerkt, dass es nicht mehr regnet und gibt wohl den Startschuss. Jetzt kann es losgehen. Ich bin so gespannt auf euer neues Haus.

Oh, meine jüngeren Schützlinge kommen nach Hause. Sie sehen auch schon etwas fröhlicher aus. Kein Wunder, denn Naomi ist ja da.

Clarissa möchte auch mit anpacken.

Hihi. Auch Naomi kann mal Blödsinn machen. Ja, sie ist sehr glücklich mit Emilio, auch wenn sie einige Startschwierigkeiten hatten. Ich habe sie sogar in der Schule beobachtet, als Daniel versucht hatte Stress zu machen. Emilio ist dazwischengegangen und plötzlich war der Junge kleinlaut.

Gute Entscheidung, Marc. Da kommt gleich bessere Stimmung auf bei deiner Lieblingsmusik.

Und so haben meine Schützlinge heute doch schon so einiges geschafft. Sie haben sich den Feierabend richtig verdient.

Denn es fängt eh wieder an zu regnen.

Aber trotzdem sieht es doch schon richtig schön aus. Schade nur, dass meine Verbindung zu meinen Schützlingen noch nicht so stark ist. Ich würde ihnen jetzt gern sagen, dass ich immer für sie da bin und niemand ihnen wehtun wird.

Und bevor ich es vergesse:

Fast hätte ich dem armen Jungen den Namen etwas verhunzt, aber nachher hieß er dann doch noch Maximilian, mit nur einem „l“.

Und nein: Nicht ich vergebe die Namen. Meine Schützlinge haben da freie Auswahl. Ich unterschreibe nur die Geburtsurkunde, kann man sagen. :)

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